Presseinformationen des Jahres 2009
Neujahrsgrüße 2010
Traditionsgemäß schließt die Eckernförder Zeitung das politische Jahr mit Grußworten der verschiedenen Ratsfraktionen. Der Beitrag der FDP-Fraktion befasst sich im Kern noch einmal mit den Haushaltsproblemen unserer Stadt, die bereits im Jahr 2009 einige Probleme bereiteten. Mit einer geplanten Verschuldung in Höhe von 15 Mio. Euro zum Jahresende 2010 wird der Bewegungsspielraum für freiwillige Leistungen Eckernfördes immer geringer werden. Wir sehen schwierigen Zeiten entgegen, für die vornehmlich CDU und SPD die Verantwortung tragen, die sich immer noch nicht von teueren Prestigeprojekten verabschieden mögen.
Scheinbar geht es der Stadt noch nicht schlecht genug
Der Verwaltungshaushalt Eckernfördes ist inzwischen defizitär, Projekte in Höhe von 15 Mio. Euro finden sich in der mittelfristigen Finanzplanung mangels Finanzierung nicht wieder. Dennoch verweigerte die Ratsmehrheit Anträgen zur Verbesserung der Einnahmen und zur Ausgabeminderung in Höhe von gut 365.000 Euro. Meine Fraktion hält diese Mehrheitsentscheidung für falsch und sah sich folgerichtig in der Pflicht, gegen den Haushalt für das Jahr 2010 zu stimmen.
Der Unsinn mit der Bahnhofstraße
In der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses im März hatte die SPD am Abend bereits den Inhalt ihrer vollmundigen Pressemitteilung vergessen und – für alle Beteiligten überraschend – dafür gestimmt, dass die Gerichtsstraße Einbahnstraße in Richtung der Reeperbahn wird. Das hatte ich schon damals entsprechend gewürdigt.
Seit einiger Zeit beschleicht die SPD nun wohl das Gefühl, dass die Entscheidung nicht so ganz richtig war. Das könnte man jedenfalls aus der Tatsache schließen, dass sie sich seitdem so vehement für die Öffnung der Bahnhofstraße einsetzt. Prinzipiell ist diese Öffnung sogar konsensfähig. Allerdings möchten die anderen Fraktionen aus guten Gründen damit warten, bis die Verkehrsberuhigung der Reeperbahn abgeschlossen ist.
Allerdings war ich nicht "amüsiert und verärgert" wie die Eckernförder Zeitung schreibt. Unsere Presseinformation klingt jedenfalls leicht anders.
Und jährlich grüßt das Haushalts-Murmeltier
Große Überraschung bei CDU und SPD, als sie unsere Anträge im Ausschuss für Wirtschaft und Finanzwesen zur Kenntnis nahmen. Aus den Äußerungen einiger Kollegen konnte man durchaus eine partielle Amnesie hinsichtlich der Haushaltsberatungen im letzten Jahr konstatieren. Denn den Vorschlag, vermietete Stellplätze in öffentlichen Parkraum zu wandeln, hat meine Fraktion bereits im letzten Jahr gemacht. Angesichts der angespannten Haushaltslage hätte man durchaus vermuten können, dass man den einen oder anderen Gedanken in den vergangenen 365 Tagen daran verschwendet hat. Dann geht es halt im nächsten Jahr auf ein neues...
"Kulturkonzept für die Stadt Eckernförde"
Leider hat sich die Ratsversammlung in ihrer Sitzung am 18.11. entschieden, für die Erstellung eines Kulturkonzepts für unsere Stadt kein transparentes, nachvollziehbares Verfahren zur Beteiligung der Betroffenen zu vereinbaren. Stattdessen soll die Verwaltung unter Leitung des städtischen Kulturbeauftragten dieses Konzept entwickeln und dabei nach eigenem Gusto Beteiligte einbinden – oder eben auch nicht.
CDU und SPD haben dabei in der Sitzung so beschlossen und gegen den vorliegenden Antrag von FDP, Grünen, SSW und Freien Wählern gestimmt, der eine Gründung einer Arbeitsgruppe mit einer transparenten Berufung von Kunst- und Kulturschaffenden durch den zuständigen Ausschuss vorsah.
Ungehöriger Umgang mit dem Bürgermeister
Anlässlich der Mitteilung, dass ein privater Investor beabsichtige, die Alte Bauschule zu erwerben, erklärte der Vorsitzende der FDP-Fraktion, Oliver Fink:
"Wie es scheint, kommt Bewegung in die Angelegenheit um den Ankauf des Gebäudes. Selbstverständlich ist es zu früh, sich schon jetzt abschließend zu den Vorstellungen des möglichen Investors zu äußern. Die Planungen, von denen Herr Brodach berichtet, der den bisher unbekannten Investor mit 'Eckernförder Wurzeln' vertritt, klingen jedoch zunächst vielversprechend.
Besonders interessant in diesem Zusammenhang ist allerdings, dass Herr Brodach den Kostenansatz der Stadt für die Sanierung des Gebäudes für realistisch hält. Diese Aussage ist ein Schlag ins Gesicht von CDU, Grünen und SSW, die in der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Kultur, Bildung und Sport öffentlich erklärten, den Zahlen der Verwaltung nicht zu trauen.
Die CDU legte im Laufe der Sitzung gar einen Antrag vor, in welchem sie die Stadt aufforderte, erneut zu…
Ergebnisse zur Bundestagswahl
Zur Bundestagswahl 2009 hat die FDP in Schleswig-Holstein ein Bombenergebnis hingelegt, die Anzahl der Mandate glatt auf vier verdoppelt. Besonders schön für den Kreis Rendsburg-Eckernförde ist, dass die frühere Kreisvorsitzende und aktuelle Vorsitzende der Kreistagsfraktion, Christine Aschenberg-Dugnus, den Einzug in den Deutschen Bundestag geschafft hat. Das stand zum Zeitpunkt des Artikels der Eckernförder Zeitung noch nicht fest. Und schon zu diesem Zeitpunkt war die Stimmung super. Jetzt ist sie noch besser.
Kandidatenvorstellung in der Landeszeitung
Die Schleswig-Holsteinische Landeszeitung hat heute die Direktkandidaten zur kommenden Landtagswahl für die Wahlkreise 10 und 11 vorgestellt. Dazu sollten wir ohne Vorgaben "in wenigen Sätzen" unsere politischen Ziele beschreiben:
"Nirgendwo in Deutschland ist der schulische Erfolg so sehr vom Einkommen der Eltern abhängig wie in Schleswig-Holstein. Da gleichzeitig der Landeshaushalt eine Steigerung der Ausgaben nicht zulässt, müssen Schüler, Eltern und Lehrer aus der Gängelung durch das Bildungsministerium befreit werden. Die wesentlichen Entscheidungen müssen maßgeblich wieder an den Schulen selbst getroffen werden. Mehr Vertrauen in die Kompetenz von Lehrern und Eltern wird die Motivation steigern und die bestehenden Ressourcen effektiver nutzen.
Innenpolitisch sind die verfassungsrechtlich höchst bedenkliche Rasterfahndung und die Nutzung von Vorratsdaten aus dem Maßnahmenkatalog der Polizei zu streichen. Einen Personalabbau bei der Polizei lehne ich ab."
Wenn ich mir die Textmenge…
Kandidatenvorstellung in der Eckernförder Zeitung
Die Eckernförder Zeitung hat den Kandidaten des Wahlkreises 10 zur kommenden Landtagswahl einen Fragenkatalog vorgelegt. Meine Antworten auf diese Fragen zu verschiedenen Landesthemen, aber auch Eckernförder Angelegenheiten, wurden heute zusammen mit denen meiner Mitbewerber veröffentlich.
Ungenügende Entscheidungsgrundlage für Baumaßnahmen an der ehemaligen Gudewerdtschule
Die Anforderungen der Schulgesetzgebung erfordern Investitionen in Steine. Das ist soweit unstrittig, wenn auch ärgerlich, weil das Geld sicherlich besser angelegt wäre, würde man es direkt in die Verbesserung von Unterricht investieren. So hat die Grund- und Gemeinschaftsschule Eckernförde für den Standort Nord, also das Gelände der ehemaligen Gudewerdtschule, den Bau einer Mensa sowie den Umbau von Unterrichtsräumen im so genannten "Stapelfeldbau" beantragt.
Hierfür waren bereits Mittel im 1. Nachtragshaushalt der Stadt Eckernförde eingestellt, denen unter anderen CDU und FDP so nicht zustimmen wollten. Die CDU wollte die Kosten generell drücken, meine Fraktion sah sich ohne genaue Angaben zu den geplanten Baumaßnahmen nicht in der Lage, millionenschweren Ausgaben zuzustimmen. Insofern wurde vereinbart, diese Mittel aus dem 1. Nachtrag zu streichen und nach der Sommerpause mit weiteren Informationen neu zu entscheiden.
Zu diesem Zweck fand am 15. September eine gemeinsame Sitzung…
Stadtgärtnerei im Landtagswahlkampf
Auf den letzten Metern des Wahlkampfes wird immer deutlicher, dass einige Mitbewerber keine eigenen Themen vertreten. Da irgendwann das alleinige "Schwarz-Gelb verhindern!" dann doch zu wenig ist, wird versucht mit kommunalen Themen diese Defizite zu überdecken.
Dazu bietet sich in Eckernförde die Debatte um die inzwischen beschlossene Aufgabe der eigenen Pflanzenanzucht in der Stadtgärtnerei an. Es ist durchaus richtig, diese Entscheidung noch einmal zu hinterfragen und in der kommenden Ratsversammlung am 6. Oktober womöglich zu einem anderen Beschluss zu kommen. Das behält sich auch die FDP-Fraktion ausdrücklich vor.
Für die Notwendigkeit, bereits heute öffentlich vorzupreschen, kann es in meinen Augen nur einen Grund geben: Es ist Wahlkampf. Vielleicht sollte man aber dabei bedenken, dass es sich nicht um einen Kommunalwahlkampf handelt.
Die FDP-Ratsfraktion wird weiterhin an ihrer Sacharbeit festhalten. Das gilt auch für weitere städtische Themen, bei denen ich schon absehen kann,…
Podiumsdiskussion in Molfsee
Da Wolfgang Kubicki als Spitzenkandidat zur Landtagswahl durch einen anderen Termin verhindert war, habe ich für ihn den Termin zur Kandidatenvorstellung des HGM Molfsee im Drathenhof übernommen. Zwei Stunden habe ich den anwesenden Bürgern von 18 bis 20 Uhr Rede und Antwort zu landespolitischen Themen gestanden, bevor uns für die nächsten zwei Stunden die Kandidierenden zum Bundestag ablösten.
Selbstverständlich habe ich zum gerade zum Thema Bildung deutlich mehr gesagt, als ausschließlich den Erhalt der Realschule zu betonen. Bildung war der Schwerpunkt meines siebenminütigen Eingangsstatements. Grundsätzlich geht es darum, den Schulen wieder mehr Eigenverantwortung zurück zu geben, sie von den Fesseln der ministeriellen Bevormundung zu befreien. Einer von vielen Aspekten dabei ist, dass dort, wo Eltern es wünschen, die Realschule als Optionsschule erhalten bleiben kann. Die FDP möchte keine staatliche Bevormundung hinsichtlich der Schulformen, sondern ein am Bedarf orientiertes…
Pressegespräch bei der Eckernförder Zeitung
Es ist schon eine Weile her, dass der stellvertretende Bundesvorsitzende Rainer Brüderle, die Vorsitzende des Kreisverbandes Rendsburg Eckernförde, Regine Schlegelberger-Erfurth, die Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Rendsburg-Eckernförde, Christine Aschenberg-Dugnus und ich zunächst die Firma Behn besuchten und anschließend zum Pressegespräch bei der Eckernförder Zeitung geladen waren. Aufgrund der aufgrund der Sommerpause etwas ausgedünnten Redaktionsbesetzung wurde der zugehörige Artikel erst heute veröffentlicht.
Neben Bundesthemen waren vor allem Landesthemen wie kommunale Finanzen und Energie sowie dann die Situation bei Sauer & Sohn Gegenstand des Gespräches. Abgerundet wurde dieser Mix zum Ende des Gespräches durch eine Beleuchtung der kommenden kommunalpolitischen Projekte. Alles in gewohnt netter und professioneller Atmoshäre.
Sogar der Zeitpunkt der Veröffentlichung passt sehr gut, da Rainer Brüderle heute Abend auch Gast des Sommerfestes von Landtagsfraktion und…
Nicht auf Kosten der Studierenden
Es war eine ordentliche Zeitspanne, die den Betreibern des BSIC zur Verfügung stand, um eine vernünftiges Angebot für das Studentenwohnheim auf dem Campus abzugeben. Schon die Zeit, die sich die Ratsversammlung zu Recht bis zum 1. September genommen hat, um die Entwicklung zu prüfen, war dem Studentenwerk zu lang. Dort fühlt man sich von den BSIC-Betreibern hingehalten. Eine Sichtweise, die man zumindest nicht völlig von der Hand weisen kann.
Doch auch jetzt liegt dem Studentenwerk kein zufrieden stellendes Angebot vor – jedenfalls nicht vom BSIC-Betreiber. Ein anderer Investor hätte aber wohl Interesse, die Immobilie zu übernehmen. Voraussetzung dafür wäre allerdings eine Änderung des B-Plans, die eine allgemeine Wohnnutzung vorsieht. In meinen Augen spricht nichts dagegen, sofern in der entsprechenden Sitzung des Bau- und Umweltausschusses keine neuen Argumente oder Sachinformationen auf den Tisch kommen.
Wir können die Option Eckernfördes auf eine weitere Entwicklung des Campus…
Ohne jeden Anstand
Anlässlich der Ankündigung der Massenentlassung bei Sauer & Sohn erklärt der Vorsitzende der FDP-Ratsfraktion, Oliver Fink:
"Die anstehenden Kündigungen bei Sauer & Sohn sind in jeder Hinsicht unverantwortlich. Jetzt sollen zu Zeiten der schlimmsten Wirtschaftskrise der Nachkriegsgeschichte rund 200 Mitarbeiter entlassen werden, obwohl – so berichten es die Mitarbeiter – gleichzeitig Wochenendschichten angesetzt sind. Die Eigentümer versündigen sich dabei gleich dreifach:
Erstens stürzen sie in dieser schwierigen Zeit für eine große Zahl von Mitarbeitern und deren Familien in massive finanzielle Probleme. Dabei wurden gleichzeitig Angebote der Mitarbeiter ausgeschlagen, die vorgeblichen Probleme des Unternehmens zu überbrücken. So geht ein ordentlicher Kaufmann mit seinen Mitarbeitern nicht um.
Zweitens wird das Unternehmen seiner gesellschaftlichen Verantwortung für den langjährigen Standort Eckernförde in keiner Weise gerecht. Die Firma Sauer & Sohn ist in der Region verwurzelt, war…
Gut, dass das Umweltministerium reagiert hat
Der Vorsitzende der FDP-Ratsfraktion, Oliver Fink, begrüßte in einer ersten Reaktion die Entscheidung des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, für die so genannte "4 Elements Challenge" Auflagen zu verfügen:
"Das Ministerium hat bestimmt, die Geschwindigkeiten im Bereich der Eckernförder und Kieler Bucht auf 16 Knoten und in deren Außenbereich auf 24 Knoten zu begrenzen. Das ist deutlich weniger, als der Veranstalter ursprünglich eingeplant hatte, und weit unterhalb der bisher erfolgten Reduzierung auf 35 Knoten. Die neuen Höchstgeschwindigkeiten orientieren sich vielmehr an denen, die für den Naturpark Wattenmeer gelten."
Fink begrüßte die Entscheidung aus Kiel und wies darauf hin, dass das Umweltministerium damit grundsätzlich die Bedenken der Naturschutzverbände bestätigte. Er ergänzte: "Mit dem Bescheid des Ministeriums wird allerdings auch deutlich, dass der verfrühte Ruf nach zusätzlichen Gesetzen auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene unnötig war. Die…
Eckernförde braucht keine Rennstrecke vor der Haustür!
Anlässlich der geplanten 4 Elements Challenge in der Eckernförder Bucht erklärte der Fraktionsvorsitzende der FDP in der Eckernförder Ratsversammlung, Oliver Fink, nach der gestrigen Fraktionssitzung:
"In einer freien Gesellschaft ist es so, dass alles, was nicht explizit verboten ist, grundsätzlich erst einmal erlaubt ist. Das ist gut so und gilt auch für das Event namens '4 Elements Challenge'. Sollte das Umweltministerium des Landes eine zustimmende Stellungnahme aussprechen, dann muss die Veranstaltung auch durchgeführt werden dürfen."
Fink stellte jedoch klar, dass die FDP-Fraktion das Event inhaltlich ablehne: "Wir halten nicht viel davon, dass ein paar Mitbürger mit hoher Geschwindigkeit über die Eckernförder Bucht brettern und dabei wenig Rücksicht auf die Interessen ihrer Mitmenschen und Belange des Umweltschutzes nehmen. Die vom Veranstalter angeführten positiven Auswirkungen für Eckernförde können wir nicht einmal im Ansatz erkennen. Sein Event geht völlig an der…
Bildungsgutscheine zur Zeit nicht durchsetzbar
Gemeinsam mit den liberalen Frauen habe den dänischen Kindergarten und die dänische Schule im Hans-Christian-Andersen-Weg sowie den Waldorfkindergarten im Pastorengang besucht und mich dabei über die unterschiedlichen pädagogischen Angebote informiert. Auch in diesem Fall wurde die finanzielle Benachteiligung der Einrichtungen in freier Trägerschaft thematisiert. Die Forderung nach Bildungs- und Betreuungsgutscheinen, über welche diese Einrichtungen denen in öffentlicher Trägerschaft gleichgestellt würden, ist allerdings mit den aktuellen politischen Mehrheiten nicht umsetzbar.
Gebühren für die Kleinsten sind zu hoch!
Der Kreis soll sich an der Schulsozialarbeit beteiligen!
Auf dem Kreisparteitag der FDP in Eckernförde wird auch über einen Antrag der Ortsverbände Eckernförde und Wasbek sowie der Eckernförder Ratsfraktion beraten, in dem gefordert wird, dass sich der Kreis in angemessener Form an den Kosten der Schulsozialarbeit beteiligt. Dazu erklärte der Vorsitzende der Eckernförder Ratsfraktion, Oliver Fink:
"Gerade in der Schule zeigen sich gesellschaftliche Veränderungen wie unter einem Brennglas. So werden unter anderem Problemstellungen, die früher in der Familie oder deren sozialem Umfeld geregelt wurden, vermehrt in den Unterricht getragen. Doch damit nicht genug: Durch große Klassen, fehlende Lehrer, Abschaffung der Wiederholung von Klassenstufen, Abschaffung der Zurückstellung noch nicht schulreifer Kinder, jahrgangsübergreifendes Lernen oder das Turbo-Abi werden solche Entwicklungen noch verstärkt und zusätzliche Problemfelder geschaffen.
Gleichzeitig weigert sich die Landesregierung, sich an der Bekämpfung der von ihr maßgeblich…
Betreuungsgutscheine statt Defizitbezuschussung
In der Debatte der Ratsversammlung über die Zuschüsse zu den Betriebskosten des dänischen Kinderhorts habe ich mich dafür eingesetzt, dass auch die übrigen Kinderbetreuungseinrichtungen pauschal mit einer Summe bezuschusst werden. Diese Summe soll derjenigen entsprechen, welche die Stadt für ihre städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen aufwendet. Bisher wird das Defizit der Betreuungseinrichtungen in privater Trägerschaft lediglich anteilig bezuschusst, während die städtischen Einrichtungen voll bezuschusst werden. Im Sinne der Gleichbehandlung aller Einrichtungen und der dort betreuten Kinder erscheint mir die Einrichtung von Betreuungsgutscheinen als die beste Möglichkeit. Nur so kann die Wahlfreiheit der Eltern unter den verschiedenen Einrichtungen sichergestellt werden.
Zugespitzte Situation bei Sauer & Sohn – Belegschaft in Sorge
Beim Eckernförder Traditionsunternehmen J. P. Sauer & Sohn geht es hoch her. Produktionsverlagerungen an anderee Standort, ständig wechselnde Geschäftsführer und ein offenere Streit zwischen den Eigentümern und dem Betriebsrat bereiten nicht nur den Beschäftigten Sorge. Wertet man das Verhalten der Eigentümer aus rein betriebwirtschaftlicher Sicht, dann deutet alles darauf hin, dass hier der Standort Eckernförde zunächst entkernt und dann mittelfristig geschlossen werden soll. Grund genug, sich bei einem überparteilichen Gespräch mit dem Betriebsrat über die Situation vor Ort zu informieren. Wie es aussieht, ist das Verfahren der Eigentümer rechtlich kaum zu beanstanden. Wie jedoch mit den Sorgen der Belegschaft gespielt wird, steht auf einem ganz anderen Blatt. So sollte man als Unternehmer wohl mit seinen Mitarbeitern eher nicht umspringen. Eine Solidaritätsbekundung mit der Belegschaft wird zwar die Eigentümer, die sich im Moment jeder Moderation verweigern, nicht beeindrucken, ist…
Wahl zum Direktkandidaten im Wahlkreis 10 mit knapp 94 Prozent gewonnen
Bei der Aufstellung der Direktkandidaten für den Wahlkreis 10 (Eckernförde) am 17. Februar in Altenholz bin ich mit knapp 94 Prozent gewählt worden. Damit habe ich zusammen mit Wolfgang Kubicki das beste Ergebnis alle Kandidaten erreichen können. Inhaltlich geprägt war die Veranstaltung durch das Bildungsdesaster in Schleswig-Holstein nach 21 Jahren SPD-Regierung und die jämmerliche Situation bei der HSH Nordbank. Wolfgang Kubicki berichtete gerade über letzteres ausgiebig, da er gerade direkt von einer gemeinsamen Sitzung der Finanzausschüsse der Schleswig-Holsteinischen Landtags und der Hamburgischen Bürgerschaft angereist war.


























