Es war eine ordentliche Zeitspanne, die den Betreibern des BSIC zur Verfügung stand, um eine vernünftiges Angebot für das Studentenwohnheim auf dem Campus abzugeben. Schon die Zeit, die sich die Ratsversammlung zu Recht bis zum 1. September genommen hat, um die Entwicklung zu prüfen, war dem Studentenwerk zu lang. Dort fühlt man sich von den BSIC-Betreibern hingehalten. Eine Sichtweise, die man zumindest nicht völlig von der Hand weisen kann.
Doch auch jetzt liegt dem Studentenwerk kein zufrieden stellendes Angebot vor – jedenfalls nicht vom BSIC-Betreiber. Ein anderer Investor hätte aber wohl Interesse, die Immobilie zu übernehmen. Voraussetzung dafür wäre allerdings eine Änderung des B-Plans, die eine allgemeine Wohnnutzung vorsieht. In meinen Augen spricht nichts dagegen, sofern in der entsprechenden Sitzung des Bau- und Umweltausschusses keine neuen Argumente oder Sachinformationen auf den Tisch kommen.
Wir können die Option Eckernfördes auf eine weitere Entwicklung des Campus nicht von den Studierenden in Schleswig-Holstein bezahlen lassen. Denn über deren Beiträge müssen die Unterhalts- und Tilgungskosten in erheblicher Höhe für dieses ungenutzte Gebäude finanziert werden. Das Studentenwerk kann dieses Geld sicherlich besser verwenden.

