Podiumsdiskussion in Molfsee

Berichterstattung in den Kieler Nachrichten

Da Wolfgang Kubicki als Spitzenkandidat zur Landtagswahl durch einen anderen Termin verhindert war, habe ich für ihn den Termin zur Kandidatenvorstellung des HGM Molfsee im Drathenhof übernommen. Zwei Stunden habe ich den anwesenden Bürgern von 18 bis 20 Uhr Rede und Antwort zu landespolitischen Themen gestanden, bevor uns für die nächsten zwei Stunden die Kandidierenden zum Bundestag ablösten.

Selbstverständlich habe ich zum gerade zum Thema Bildung deutlich mehr gesagt, als ausschließlich den Erhalt der Realschule zu betonen. Bildung war der Schwerpunkt meines siebenminütigen Eingangsstatements. Grundsätzlich geht es darum, den Schulen wieder mehr Eigenverantwortung zurück zu geben, sie von den Fesseln der ministeriellen Bevormundung zu befreien. Einer von vielen Aspekten dabei ist, dass dort, wo Eltern es wünschen, die Realschule als Optionsschule erhalten bleiben kann. Die FDP möchte keine staatliche Bevormundung hinsichtlich der Schulformen, sondern ein am Bedarf orientiertes Angebot. Maßgebliche Entscheidungskompetenzen sollen von der ministeriellen Ebenen wieder zurück an die Schulen übertragen werden.

Beim Thema der wirtschaftlichen Belebung ist tatsächlich der Kernpunkt, das Regelungsdickicht um die Betriebe deutlich zu lichten, damit Wachstumsimpulse nicht bereits im Ansatz abgetötet werden. Den Betrieben müssen sämtliche Entwicklungsmöglichkeiten freigeräumt werden. Denn nur über starkes Wachstum kann unser Land sich überhaupt aus der Schuldenfalle befreien, in welche es die rot-grünen und schwarz-roten Regierungen der vergangenen Jahre geführt haben.

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