Auf den letzten Metern des Wahlkampfes wird immer deutlicher, dass einige Mitbewerber keine eigenen Themen vertreten. Da irgendwann das alleinige "Schwarz-Gelb verhindern!" dann doch zu wenig ist, wird versucht mit kommunalen Themen diese Defizite zu überdecken.
Dazu bietet sich in Eckernförde die Debatte um die inzwischen beschlossene Aufgabe der eigenen Pflanzenanzucht in der Stadtgärtnerei an. Es ist durchaus richtig, diese Entscheidung noch einmal zu hinterfragen und in der kommenden Ratsversammlung am 6. Oktober womöglich zu einem anderen Beschluss zu kommen. Das behält sich auch die FDP-Fraktion ausdrücklich vor.
Für die Notwendigkeit, bereits heute öffentlich vorzupreschen, kann es in meinen Augen nur einen Grund geben: Es ist Wahlkampf. Vielleicht sollte man aber dabei bedenken, dass es sich nicht um einen Kommunalwahlkampf handelt.
Die FDP-Ratsfraktion wird weiterhin an ihrer Sacharbeit festhalten. Das gilt auch für weitere städtische Themen, bei denen ich schon absehen kann, dass sie in den kommenden Tagen bis zur Wahl noch in den Wahlkampf gezogen werden. Ich bin allerdings der festen Auffassung, dass sich unsere Mitbewerber lieber um klare Aussagen zu Landes- und Bundesthemen bemühen sollten, als mit wichtigen kommunalpolitischen Belangen "Nebenkriegsschauplätze" zu eröffnen.


