Anlässlich der Mitteilung, dass ein privater Investor beabsichtige, die Alte Bauschule zu erwerben, erklärte der Vorsitzende der FDP-Fraktion, Oliver Fink:
"Wie es scheint, kommt Bewegung in die Angelegenheit um den Ankauf des Gebäudes. Selbstverständlich ist es zu früh, sich schon jetzt abschließend zu den Vorstellungen des möglichen Investors zu äußern. Die Planungen, von denen Herr Brodach berichtet, der den bisher unbekannten Investor mit 'Eckernförder Wurzeln' vertritt, klingen jedoch zunächst vielversprechend.
Besonders interessant in diesem Zusammenhang ist allerdings, dass Herr Brodach den Kostenansatz der Stadt für die Sanierung des Gebäudes für realistisch hält. Diese Aussage ist ein Schlag ins Gesicht von CDU, Grünen und SSW, die in der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Kultur, Bildung und Sport öffentlich erklärten, den Zahlen der Verwaltung nicht zu trauen.
Die CDU legte im Laufe der Sitzung gar einen Antrag vor, in welchem sie die Stadt aufforderte, erneut zu erläutern, wie sie zu diesen Zahlen komme. Deutlicher kann man sein Misstrauen gegenüber Bürgermeister Sibbel nicht äußern – einem Bürgermeister übrigens, den man noch 2007 selbst als Kandidaten vorgeschlagen und ins Amt gebracht hat.
Auch die FDP prüft die von der Verwaltung vorgelegten Unterlagen und Zahlen stets kritisch. Wir gehen allerdings grundsätzlich davon aus, dass die Verwaltung ordentlich und vertrauenswürdig arbeitet. Das betrifft insbesondere auch den Bürgermeister, dessen Arbeit seit seinem Amtsantritt bisher keinen einzigen Anhalt dafür geliefert hat, seine Aussagen oder Integrität in Zweifel zu ziehen.
CDU, Grüne und SSW sollten sich wirklich fragen, ob ihre Art des Umgangs mit Herrn Sibbel als Mensch und Amtsperson angemessen ist. Wir können den von ihm in der Ausschusssitzung geäußerten Unmut bezüglich dieses respektlosen Umgangs gut nachvollziehen."

