Mrz 302008
 

Andrea Lügsieandie darf mit Segen ihrer Partei die Wähler belügen – die hässliche hessische SPD hat mit knapp 90 Prozent Mehrheit den Weg für eine Koalition mit der Linkspartei frei gemacht. Eine Option übrigens, die vor der Wahl noch strikt ausgeschlossen wurde.

Ein Bericht der ZEIT zeigt auf, wie erbärmlich die SPD mittlerweile geworden ist. Was ist nur aus dieser ehemaligen großen deutschen demokratischen Institution geworden, der einzigen Partei, die sich im Reichstag den Nazis entgegen gestellt hat? Es ist kaum zu ermessen, wie das Erbe von Philipp Scheidemann, Friedrich Ebert, Otto Wels, Kurt Schumacher, Willy Brandt und Helmut Schmidt in den Dreck gezogen wird.

Alles, woran sich die SPD in der Vergangenheit nicht nur selbst gewärmt hat, sondern auch das, was ihre Stellung in der Gesellschaft ausmachte, was den Menschen – auch ihren Gegenspielern – Respekt abnötigte, wird zur Zeit mit Füßen getreten. Welch ein Kontrastprogramm von den zuvor Genannten zu den aktuellen Weltmeistern moralischer Flexibilität namens Kurt Beck, Andrea Nahles und Andrea Lügsieandie. Die SPD macht sich auf zu einem neuen Projekt 18, aus der anderen Richtung. Ich wünsche ihr viel Erfolg dabei.

Ach ja, ein zweiter Bericht der ZEIT gibt die Stimmung in Hessen und auf dem Parteitag gut wieder. Auch lesenswert.

  Eine Antwort zu “Das neue Projekt 18”

  1. Bisher habe ich die Kadermentalität ja eher bei der Volkspartei mit dem „C“ im Namen wahrgenommen, wo streng nach Vorgabe der Partei- oder Fraktionsspitze abgestimmt und der einzelne Vertreter oder Abgeordnete lediglich als Stimmvieh betrachtet wird. Ande

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