Sep 142008
 

Sebastian Vettel hat gezeigt, was er mit einem konkurrenzfähigen Auto anstellen könnte, der HSV ist Tabellenführer und der THW hat den Rhein-Neckar-Löwen gezeigt, wo die Harke hängt. Sportlich also alles im grünen Bereich, wenn man einmal vom Ausrutschers der Paulianer in Lautern absieht. Aber auch politisch lief es gut. Nicht, dass der Beck wieder aufgebaut wurde. Nein, die SPD hat in Schleswig-Holstein auf ihrem Landesparteitag die richtigen Weichen für den Landtagswahlkampf gestellt – für uns.

Ich kann nicht verhehlen, dass mir Ralf Stegner in seiner kompromisslosen, scharfzüngigen Art ein wenig imponiert, mit der er unter anderem den Keine-Feier-ohne-Meier-Ministerpräsidenten vorgeführt hat. Abgesehen davon ist der SPD-Landesvorsitzende allerdings ein Mensch, der auf der menschlichen Ebene einfach abstößt und zu Recht in der Bevölkerung einigermaßen unbeliebt ist. Niemand möchte ernsthaft mit einem wie ihm zusammenarbeiten müssen. Durch die „Blutspur“, die er als Minister durch die Finanz- und Innenpolitik des Landes zog, hat er eindeutig nachgewiesen, dass er keinesfalls ein praxisorientierter oder gar kompetenter Fachpolitiker ist.

Mit dem inkomptenten Unsympathen-Duo Ralf Stegner und Ute Erdsiek-Rave wird der Wahlkampf für uns nicht allzu anspruchsvoll werden. Auf der einen Seite die CDU, die fast alles, was sie vor der Wahl versprach, gebrochen hat. Auf der anderen Seite eine abgewirtschaftete Landes-SPD, die nach Jahren der Regierungsbeteiligung dringend einer Zeit zur Regeneration in der Opposition bedarf. Dafür hat sie sich jetzt personell richtig aufgestellt. Ich freue mich schon richtig auf diesen Wahlkampf…

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