Jan 162009
 

Heute ist dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Daniel Günther in der Eckernförder Zeitung eine Plattform für seine Bewerbung um die Direktkandidatur im Wahlkreis Eckernförde zur Landtagswahl 2010 geboten worden. Immerhin muss er sich innerparteilich gegen zwei Mitbewerber durchsetzen. Dabei kann er nach dem Scheitern seiner Bestrebungen, den Fraktionsvorsitz im Kreistag zu übernehmen, anscheinend jede Hilfe brauchen.

Nun hat er die ihm gebotene Plattform genutzt, um nach der letzten Ratsversammlung des vergangenen Jahres noch einmal nachzutreten:

Die FDP ist Sorgenkind in der Ratsversammlung. Von ihr wurde ein Ton in der letzten Ratsversammlung angeschlagen, der völlig neben der Spur war. Es [war] für alle andere[n] Ratsmitglieder eine ziemliche Zumutung, die Rede des FDP-Fraktionsvorsitzenden Oliver Fink anzuhören. Ich hoffe, dass sich die Ablehnung, die ihm gegenüber gezeigt worden ist, auch innerhalb der FDP zu einem Umdenken führt.

(Die in eckigen Klammern eingefügten Zeichen und Worte habe ich eingefügt, um die Lesbarkeit gegenüber dem Text in der Druckausgabe der Eckernförder Zeitung zu erhöhen.)

Das hätte ja durchaus so sein können, wenn uns denn über die gespielte Aufregung in der Ratsversammlung hinaus wirklich Ablehnung entgegen geschlagen wäre. Tatsächlich haben wir aber überwiegend zustimmende und aufmunternde Rückmeldung erhalten – auch aus Reihen der von mir kritisierten CDU und SPD, teilweise sogar aus den Fraktionen. Dabei ist uns bestätigt worden, in der Sache Recht gehabt zu haben, teilweise zeigte man sich peinlich berührt von dem von den Herren Günther und vor allem Sieger aufgeführten Theater. Und oft wurden wir aufgefordert, uns nicht von Herrn Günther einschüchtern zu lassen. Ich kann beruhigen: Wir haben das nicht vor. Weshalb auch?

Lediglich die örtliche Presse ist in der Berichterstattung teilweise auf die öffentlich aufgeführte Empörung herein gefallen. Indem Herr Günther jetzt noch einmal presseöffentlich nachlegt, beweist er nur, wie sehr es ihn wurmen muss, dass er unseren Argumenten inhaltlich nichts entgegen zu setzen hatte. Dementsprechend ist unserer heutigen Pressemitteilung auch nichts mehr hinzuzufügen.

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