Mrz 222009
 

Da hat er aber einen rausgetan, der Erwin Sellering (SPD), Ministerpräsident im schönen Mecklenburg-Vorpommern: „„Ich verwahre mich dagegen, die DDR als totalen Unrechtsstaat zu verdammen, in dem es nicht das kleinste bisschen Gutes gab.“ Und weiter: „Die alte Bundesrepublik hatte auch Schwächen, die DDR auch Stärken.“ So kann man das natürlich auch sehen. Immerhin konnten die DDR-Grenzschützer nachweislich besser schießen, als die Kollegen vom BGS im Westen. Naja, besser vielleicht nicht, aber besser in der praktischen Anwendung waren sie auf jeden Fall.

Weiter heißt es in dem Artikel:

Zu den Stärken der DDR zählte Sellering die Betreuung in den Kindertagesstätten. Auch heutige Reformen in der Schule und in der Gesundheitsversorgung habe es schon in der DDR gegeben.

Nach der Ypsilantisierung kommt jetzt die Geschichtsklitterung. Für die Kitaversorgung und Zwangssysteme für Gesundheit und Bildung sowie für ein gutes Kita-Angebot kann man durchaus schon einmal die grundlegende Außerkraftsetzung der Menschenrechte hinnehmen, Mord und Folter akzeptieren.

Im Bestreben, unbedingt an der Macht zu bleiben, werfen sich die Sozialdemokraten den Linken in kaum noch erträglicher Art und Weise an den Hals, biedern sich aufs peinlichste an. Und wenn sie ehrlich sind, verhindert nur noch der Napoleon von der Saar eine Koalition auf Bundesebene. Inhaltlich trennt sie kaum noch etwas.

Das Grab von Kurt Schumacher muss vermutlich aufgrund der hohen Rotationsgeschwindigkeit des ersten Nachkriegsvorsitzenden der SPD inzwischen wassergekühlt werden. Oder um es mit den Bissigen Liberalen ohne Gnade in einem Satz zusammenzufassen: „Für die einen waren’s die Autobahnen, für die anderen die Kindertagesstätten.

  Eine Antwort zu “Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört!”

  1. Jetzt hab ich’s kapiert! DAS ist die soziale Energiewende, von der die Ypsilanti geredet hat! Die bringen die Toten zum rotieren und schließen dann Dampfturbinen an,

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